Rektorin Claudia Becker bei ihrem Grußwort auf der Gedenkveranstaltung
© Markus Scholz
13.05.2026 in Campus

93 Jahre nach der Bücherverbrennung: Gedenken und mahnende Worte

Mit einer Gedenkveranstaltung in der Burse zur Tulpe ist am Dienstag an die Autorinnen und Autoren erinnert worden, deren Werke am 12. Mai 1933 von Nationalsozialisten auf dem Universitätsplatz verbrannt wurden - unter maßgeblicher Beteiligung von Uniangehörigen. Zu dunklen Kapiteln in der Geschichte dürfe man nicht schweigen, betonte Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker. Artikel lesen

Eines der berühmtesten „Power Couples“: Marie und Pierre Curie
© Wellcome Collection
06.05.2026 in Wissenschaft, Forschung

Power Couples: „Wir müssen den Begriff ‚Beziehung‘ größer denken“

Ob in Wissenschaft, Kunst oder Politik: Viele Leistungen werden einzelnen Personen zugeschrieben, obwohl sie oft das Ergebnis gemeinsamer Arbeit sind. Der Workshop „Power Couples“, der vom 11. bis 13. Mai an der MLU stattfindet, richtet den Blick auf Paare und ihre Zusammenarbeit zwischen 1750 und 1920. Katharina Eger und Dr. Sven Jaros vom Institut für Geschichte erklären, worum es geht. Artikel lesen

Das Gräberfeld der Gedenkstätte KZ Langenstein-Zwieberge mit den Massengräbern von 770 Toten aus 30 Nationen – unweit davon liegt auch das Einzelgrab, dessen Geschichte im Projekt der Studierenden untersucht wurde.
© picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert
01.04.2026 in Campus, Studium und Lehre

Legende oder Wahrheit? - Studierende untersuchen die Geschichte eines Grabs

Wie entsteht historische Erinnerung – und wo stößt sie an Grenzen? Studierende der MLU haben gemeinsam mit Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Stephan Pabst und dem Gedenkstättenleiter Dr. Gero Fedtke die Geschichte eines Einzelgrabs im ehemaligen Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in einem Buch veröffentlicht. Artikel lesen

Eine Gruppe deutschstämmiger Sowjetbürger demonstriert 1980 auf dem Roten Platz in Moskau für die Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland.
© Picture Alliance / DPA
11.12.2025 in Wissenschaft, Forschung

Sowjetdeutsche: Historikerinnen sichern Lebensgeschichten

In Deutschland leben rund 2,5 Millionen sogenannte Russlanddeutsche. Einige haben noch den Zweiten Weltkrieg, die stalinistischen Deportationen und Zwangsarbeit erlebt. Über ihre Erfahrungen ist wenig bekannt. Zwei Historikerinnen der MLU wollen diese Lücke schließen, indem sie mit Menschen sprechen, die in den 1930er bis 1950er Jahren in der Sowjetunion geboren wurden und aus einer deutschen Familie stammen. Artikel lesen

Blick auf den Steintor-Campus. Hier hat das Institut für Geschichte heute seinen Sitz.
© Maike Glöckner
16.10.2025 in Campus, Varia

Historisches Quartett: Institut für Geschichte feiert 150-jähriges Bestehen

Zu Semesterbeginn am 21. Oktober 1875 wurde das Historische Seminar der Königlichen Vereinigten Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg gegründet. Mit einer besonderen Veranstaltung möchten die Angehörigen des heutigen Instituts für Geschichte am Dienstag, 21. Oktober 2025, an dessen Historie und Wegbegleiter erinnern. Der Historiker Prof. Dr. Andreas Pečar erklärt im Interview die Idee. Artikel lesen

Zahlreiche Menschen erinnerten bei der Gedenkveranstaltung an die Autorinnen und Autoren, deren Bücher 1933 verbrannt wurden.
© Markus Scholz
13.05.2025 in Campus

Gedenken am Jahrestag der Bücherverbrennung

Vor 92 Jahren, am 12. Mai 1933, verbrannten Nationalsozialisten auf dem Universitätsplatz in Halle tausende Bücher. Rund 70 Personen haben gestern in einer Gedenkveranstaltung neben dem Löwengebäude die Opfer geehrt und an deren Werke erinnert. Artikel lesen

Ein Stapel neu erschienener Bücher
© Leka / stock.adobe.com
14.11.2024 in Rezension, Wissenschaft

Neu erschienen: DDR-Literatur – eine Fundgrube für die Wissenschaftsgeschichte

In regelmäßigen Abständen wirft „campus halensis“ ab sofort einen Blick auf die im vergangenen Quartal neu erschienenen Publikationen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität und stellt eine davon ausführlicher vor. Diesmal: ein Handbuch zur Literatur, die sich seit 1952 mit dem Thema Wissenschaft in der DDR auseinandersetzt. Prof. Dr. Peer Pasternack sieht in der Literatur auch eine bedeutende zeithistorische Quelle. Artikel lesen

Tagebücher aus dem Tagebucharchiv Emmendingen - dort wird auch im Rahmen eines MLU-Projekts geforscht.
© picture alliance/dpa, Philipp von Ditfurth
18.07.2024 in Wissenschaft, Forschung

Der Blick der kleinen Leute

Private Tagebücher sind ein Glücksfall für die Geschichtswissenschaft. Sie enthalten Einblicke in die Lebenswelt ganz normaler Menschen, deren Alltagsperspektive oft weder öffentlich wahrgenommen noch historisch überliefert wird. Um diesen Schatz zu heben, widmen sich immer häufiger wissenschaftliche Projekte der Erforschung dieser Gattung – auch zwei Projekte am Institut für Geschichte. Artikel lesen

Im Saal im "Reichshof", dem heutigen Volkspark, standen 1941 dutzende Doppelstockbetten für Arbeiter.
© LASA, MER, I 525, FS Nr. G 50756
20.02.2024 in Wissenschaft, Forschung

In Halle wider Willen

Im Zweiten Weltkrieg machten ausländische Arbeiterinnen und Arbeiter etwa zehn Prozent der Bevölkerung Halles aus. Die meisten von ihnen waren Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter. Ihr Leben und ihre Verbindungen zu den Einheimischen stehen im Zentrum eines Forschungsprojekts am Institut für Geschichte. Prof. Dr. Patrick Wagner und Katharina Krüger berichten hier über erste Ergebnisse. Am 28. Februar stellen sie das Projekt in einem Vortrag vor – sie suchen jetzt private Quellen. Artikel lesen

Auf unserer Webseite werden Cookies gemäß unserer Datenschutzerklärung verwendet. Wenn Sie weiter auf diesen Seiten surfen, erklären Sie sich damit einverstanden. Einverstanden