MLU baut Partnerschaften in Zentralasien aus

Ziel der Ende Juni in Brüssel vereinbarten Erklärung sind neue Kooperationen in Zukunftsfeldern wie KI, Digitalisierung, Klima und „Grüne Transformation“. Die Unterzeichnung fand im Rahmen einer hochrangig besetzten Delegationsreise statt, die unter anderem im Kontext der Bestrebungen Kasachstans stand, assoziiertes Partnerland des EU-Förderprogramms „Horizon Europe“ zu werden. Der Leiter der MLU-Repräsentanz Dr. Peter Liebelt traf aus diesem Anlass auch den kasachischen Minister für Wissenschaft und Höhere Bildung Sayasat Nurbek.
Kasachstan sei sehr daran interessiert, seine wissenschaftlichen Beziehungen zu Europa – insbesondere zu Deutschland – deutlich auszubauen, so Liebelt. Die seit sieben Jahren in Almaty ansässige MLU-Repräsentanz sei aufgrund ihrer langjährigen Präsenz in dem Land und der starken Vernetzung in der kasachischen Wissenschaftslandschaft ein wichtiger Partner in diesem Prozess.
Gemeinsam mit kasachischen Partnern und dem Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt organisiert die MLU-Repräsentanz im November eine Regionalkonferenz in Astana zum weiteren Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Erst im Februar dieses Jahres war die Universität Gastgeberin des ersten hochrangig besetzten „Deutschen Hochschul- und Wissenschaftsforums Zentralasien“ in Halle.
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