Körper fordern – Geist fördern? Nadja Walter ist in ihrer Dissertation der Frage nachgegangen, inwiefern Sport in der Grundschule zur Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit beitragen kann
© Maike Glöckner
18.04.2012 in Forschung, Wissenschaft

Sport mit Köpfchen – für helle Köpfe

Dass Sport die körperliche Fitness und das Wohlbefinden steigert, ist unbestritten. Aber kann sportliche Betätigung auch die geistige Fitness fördern? Eine Frage, die auch Sportwissenschaftlerin Nadja Walter umtreibt. Die Ergebnisse ihrer kürzlich veröffentlichten Promotion legen ein Umdenken im (Schul-)Sportangebot nahe. Artikel lesen

11.04.2012 in Rezension, Wissenschaft

Sarajevo–Wien und vorwärts zurück

Mile Stojić – Kenner nennen ihn „Dichter der metaphysischen Nostalgie“, „Dichter der großen jugoslawischen Tragödie“ und „Dichter der Liebe“ – zählt zu den bedeutendsten Lyrikern, Essayisten und Journalisten einer Heimat, die für ihn „Zwischen verfeindeten Völkern“ liegt. 1992 vertrieb ihn der Bürgerkrieg, die flüchtige Zeit sah ihn viele Jahre lang in Wien. Dort lebte und arbeitete er, mit Unterbrechungen, immer auf eine bessere Zukunft hoffend, bis zur endgültigen Rückkehr nach Sarajevo, wo er sich jetzt wieder zu Hause fühlt. Artikel lesen

10.04.2012 in Im Fokus, Forschung, Wissenschaft

Patentieren vor Publizieren

Am Anfang steht die Idee, es folgt eine Erfindung – und im Idealfall ein Patent, um mögliche Nachahmer in die Schranken zu weisen. Rund 60.000 Erfindungen werden in Deutschland jährlich zum Patent angemeldet – weniger als ein Zehntel davon stammen aus den Hochschulen. Was es zu beachten gilt und welche Faktoren Forscher möglicherweise abschrecken, erklärt Gisela Wissenbach, Patentassessorin an der MLU. Artikel lesen

07.04.2012 in Rezension, Wissenschaft

Einst ein „festes Schloss“, dann Alma Mater – fast

Fragt man Fremde nach Eindrücken, die sie aus Halle mitgenommen haben, wird sie kaum fehlen in der Aufzählung bleibender Erinnerungen: die Moritzburg. Sie gehört in der Tat zu den imposantesten Bauwerken der Saalestadt und blickt auf eine lange, wechselreiche Geschichte zurück. Und so verwundert es nicht, dass sie bereits in einigen Bänden der „Forschungen zur hallischen Stadtgeschichte“ eine Rolle spielte, besonders im Band 5: „Ein ‚höchst stattliches Bauwerk’. Die Moritzburg in der hallischen Stadtgeschichte 1503–2003“. Artikel lesen

05.04.2012 in Rezension, Wissenschaft

Ein fast Vergessener wird wiederentdeckt

Haben Sie schon mal etwas von Alfred Wolfenstein gelesen? Wenn nicht, geht es Ihnen wie vielen. Zwar wurde die frühere Gneisenaustraße (etwa einen halben Kilometer nördlich vom halleschen Reileck) 1945 (im Todesjahr des Dichters) in Wolfensteinstraße umbenannt, doch ist sie vor allem als Ausfallstraße bekannt. Artikel lesen

04.04.2012 in Rezension, Wissenschaft

Ein Expressionist zwischen Kunst und Religion

Was können eine Theologin und ein Landwirt gemeinsam haben? Regina Radlbeck-Ossmann und Altrektor Wulf Diepenbrock verbindet ihre Begeisterung für die Werke des Expressionisten Emil Nolde. Ihr neues Buch "Meisterwerk, Lebenskunst, Spiritualität" hat Dr. Margarete Wein für die "(Fach-)Literaturfabrik Universität" rezensiert. Artikel lesen

Vieles an der Wirkungsweise und Zusammensetzung von Biokohle ist nocht ungeklärt. "Zurzeit ist sie die eierlegende Wollmichsau", sagt Bruno Glaser (hier bei Forschungsarbeiten im Amazonasbecken,
© privat
29.02.2012 in Forschung, Im Fokus, Wissenschaft

Biokohle: Mit Mist gegen den Klimawandel

Lösungen für die Zukunft liegen mitunter tief in der Vergangenheit vergraben. Einen großen Hoffnungsträger im Kampf gegen drohende Klima- und Ernährungskrisen hat Professor Bruno Glaser im Amazonasgebiet entdeckt: Terra Preta heißt der besondere Boden, der vor etwa 2000 Jahren entstanden ist. Sein wichtigster Bestandteil hat zuletzt unter Forschern, Umweltpolitikern und Journalisten regelrechte Euphorie ausgelöst. Artikel lesen

Durch unangepasste Landnutzung sind in den Agrarsteppen Südsibiriens tiefe Erosionsrinnen - sogenannte Schluchten-Gullys - entstanden.
© Manfred Frühauf
27.02.2012 in Im Fokus, Forschung, Wissenschaft

Damit die Steppe wieder lebt

Ausgerechnet in der entlegenen westsibirischen Steppe liegt eine der wichtigsten Kornkammern Russlands. Das Gebiet ist für die Regierung des Riesenreichs wichtig, denn es soll eigene Ernten sichern und vor teuren Importen schützen. Doch es ist bedroht. Denn jahrzehntelang sind die Steppenböden durch unangepasste Bearbeitung und starke Klimaschwankungen zerstört worden. Wie und ob es möglich ist, das Gebiet künftig nachhaltiger zu nutzen und zugleich die Erträge zu steigern, untersucht Geoökologie-Professor Manfred Frühauf. Artikel lesen

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