François Bertemes leitet seit 2006 die Grabungsstätte „Tavşan Adası“ am Ägäischen Meer.
© Markus Scholz
06.11.2017 in Wissenschaft, Forschung

Archäologie-Workshop: Keramiken und Kommunikationsnetzwerke in der Ägäis

Vom Becher bis zum Topf: Um die bronzezeitliche Keramik in der Ägäis geht es in einem durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten, zweitägigen Workshop, zu dem rund 40 Wissenschaftler ab kommenden Freitag an der Universität erwartet werden. Organisator Prof. Dr. François Bertemes leitet seit 2006 die DFG-geförderte Ausgrabung „Tavşan Adası“. Im Interview erklärt er, worum es in dem Workshop genau geht. Artikel lesen

Für sein Stilmodell ist Winckelmann berühmt. Im Neuen Museum Weimar wird es anhand von Gips-Abgüssen dargestellt.
© Candy Welz / ©Klassik-Stiftung Weimar
06.04.2017 in Varia

Ausstellung zeigt Winckelmanns Leben und Wirken

Die erste große Ausstellung zu Johann Joachim Winckelmann eröffnet morgen, 7. April, im Neuen Museum Weimar: Im Jahr seines 300. Geburtstags werden das Leben und Werk des einflussreichen Kunstkritikers und Schriftstellers anhand von hochkarätigen Exponaten erstmals umfänglich präsentiert. Die Humboldt-Professorin Elisabeth Décultot von der Uni Halle hat „Winckelmann. Moderne Antike“ gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar konzeptioniert und kuratiert. Artikel lesen

Seit 1922 trägt das Archäologische Museum zu Ehren von Carl Robert den Namen Robertinum.
© Markus Scholz
01.12.2016 in Varia

Archäologisches Museum Robertinum feiert 125-jähriges Bestehen

Am 9. Dezember 1891 wurde das Archäologische Museum am Uniplatz eröffnet. Auf den Tag genau 125 Jahre später wird am Freitag der kommenden Woche um 16 Uhr das Jubiläum mit einer Festveranstaltung in der Aula gefeiert. Seit der Eröffnung des Museums geben die antiken Sammlungen Einblick in die Kulturen des alten Griechenlands, Roms und Ägyptens. Die Exponate werden bis heute für Lehre und Forschung genutzt. Artikel lesen

Für ihre Forschung reisen die Bodenkundler in die abgelegenen Bale-Berge.
© Indrik Myneur / CC 2.0 BY
13.10.2016 in Im Fokus, Forschung, Wissenschaft

Eiszeit in Äthiopien: Zuflucht im Hochgebirge?

Sind die Menschen in Äthiopien während der letzten großen Eiszeit vor 16.000 Jahren in die Berge geflohen? Das erforscht ein internationales Team aus Bodenkundlern, Archäologen und Biologen im neuen Projekt „The Mountain Exile Hypothesis“. Dafür reisen hallesche Bodenkundler künftig in das Sanetti-Hochplateau und untersuchen den Boden mit modernen biogeochemischen Methoden auf Jahrtausende alte Spuren von Menschen. Artikel lesen

11.10.2016 in Personalia, Neu berufen

Einblicke in die Alltagswelt des Mittelalters

Wie wohnten die Menschen im Mittelalter? Woran glaubten sie? Welches Handwerk war typisch? Darüber geben nicht nur schriftliche Quellen Auskunft, auch die Archäologie kann solche Fragen beantworten. Zum 1. Oktober 2016 ist Dr. Tobias Gärtner als Professor für Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit an die Universität Halle berufen worden. Artikel lesen

Die Exponate im Archäologischen Museum werden bis heute für Lehre und Forschung genutzt.
© Markus Scholz
25.05.2016 in Studium und Lehre, Varia, Campus

Neue Erkenntnisse aus alten Schubladen: Robertinum feiert 125 Jahre

Seit 125 Jahren thront es imposant neben dem Löwengebäude: Im Jahr 1891 wurde das Robertinum als „Archaeologisches Museum der Friedrichs-Universität Halle-Wittenberg“ eröffnet. Eine Veranstaltungsreihe zum Jubiläumsjahr nimmt Themen rund um das Museum in den Blick. Am Montag, 30. Mai, wird die Reihe mit einem Vortrag von Prof. Dr. Stefan Lehmann über aktuelle Forschungsergebnisse zur Büste der Klytia fortgesetzt. Artikel lesen

Grabungsteam in Didyma 2015
© Kulte im Kult
11.01.2016 in Forschung, Wissenschaft

Ausgegraben: Archäologen entdecken Kopf des Herakles

Im Juli 2015 brach ein Team von Archäologen um Prof. Dr. Helga Bumke zum Tempel des Apollon an der türkischen Westküste auf. Ziel der zweimonatigen Grabung in Didyma war es unter anderem, den Altar des Heiligtums zu finden. Vor Ort konnten die Forscher das 2013 entdeckte antike Fundament des Tempels komplett erschließen. Daneben förderten sie auch eine Überraschung zutage. Artikel lesen

Oberarzt Silvio Brandt mit Röntgenbildern von Opfern der Schlacht. Viele Schädel wiesen Schussverletzungen auf.
© Daniel Gandyra
09.10.2015 in Forschung, Wissenschaft

Röntgenblick in die Vergangenheit

Sie gehörte zu den verlustreichsten Schlachten des Dreißigjährigen Krieges: Tausende Menschen ließen im Jahr 1632 bei Lützen ihr Leben. Oberarzt Silvio Brandt hat 16 Schädel der Gefallenen geröntgt, um herauszufinden, wie sie jeweils starben. Die Ergebnisse der Untersuchung sind Teil der Ausstellung „Krieg – eine archäologische Spurensuche“, die ab 6. November im Landesmuseum für Vorgeschichte zu sehen ist. Artikel lesen

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