20 Fragen an … Simone Barth

1 | Warum leben Sie in der Region und nicht anderswo?
Das stand für mich nicht wirklich zur Diskussion. Ich bin hier geboren und habe damals eine unbefristete Anstellung an der Uni bekommen. Ich hatte keine Ambitionen, Halle zu verlassen.
2 | Wenn nicht Sekretärin, was wären Sie dann geworden?
Vielleicht Bibliothekarin. Für mich stand aber immer fest, dass ich den Kontakt zu Menschen haben will.
3 | Was war an Ihrer Ausbildungs- bzw. Studienzeit am besten?
Das waren die Freundschaften, die zum Teil bis heute bestehen, und in der Zeit habe ich mein Selbstbewusstsein gestärkt. Vor der Ausbildung war ich eher zurückhaltend.
4 | Welchen Rat fürs Überleben würden Sie Studierenden heute geben?
Es gibt auch noch ein Leben neben dem Studium, neben Hörsaal und Bibliothek. Das Studentenleben kann so bunt sein.
5 | Wenn Sie Wissenschaftsministerin wären, was würden Sie als Erstes tun?
Diesen Job möchte ich nicht haben! Aber ich würde mit allen Bereichen und Gruppen der Universitäten, auch mit dem wissenschaftsunterstützenden Personal in Kontakt stehen und kommunizieren.
6 | Was ist für Sie die erste Aufgabe der Wissenschaft?
Wissen weiterzugeben und die Forschung voranzutreiben.
7 | Was haben Intelligenz und Menschlichkeit miteinander zu tun?
Ohne Menschlichkeit kann es meiner Meinung nach keine Intelligenz geben.
8 | Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Unflexibilität, fehlende Weitsicht, Unehrlichkeit - und über Menschen, die nicht mitdenken.
9 | Was bringt Sie zum Lachen?
Alltagssituationen
10 | Was schätzen Sie an Ihren Freundinnen und Freunden?
Spontanität, Ehrlichkeit, Begeisterungsfähigkeit und ihr offenes Ohr.
11 | Wo sehen Sie Ihre Stärken?
Ich glaube, das ist mein Pragmatismus. Ich bin gut darin, schnelle, unkomplizierte und auch kreative Lösungen zu finden.
12 | Was erwarten Sie von der Zukunft?
Gesundheit für meine Familie und meine Freunde; und ich hoffe auf wieder mehr Frieden in der Welt.
13 | Woran glauben Sie?
An das Gute im Menschen.
14 | Welchen bedeutenden Menschen unserer Zeit hätten Sie gern als Gesprächspartner?
Günther Jauch
15 | Wer war oder ist für Sie der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?
Das sind mein Mann und mein Sohn sowie enge Freunde, die mir besonders nahestehen.
16 | Welchen Ort der Welt möchten Sie unbedingt kennenlernen?
Einen direkten Wunschort habe ich nicht. Da ich aber bisher gern Kreuzfahrten unternommen habe und einen Tag in Lissabon verbringen konnte, würde ich gern einmal eine längere Zeit dort verbringen. Aber auch Barcelona ist ein Ort, den ich gern noch näher kennenlernen möchte.
17 | Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Seit mein Kind das Haus verlassen hat, stehen an erster Stelle meine Hobbys: Ich nähe gerne Taschen, lese und manchmal kommt noch etwas Gartenarbeit dazu.
18 | Was wären Ihre drei Bücher für die Insel?
Bücher von Charlotte Link, Hera Lind und vielleicht ein Krimi von Sebastian Fitzek.
19 | Wenn Sie einen Wunsch frei hätten ... ?
... würde ich mir einen weiteren Wunsch wünschen.
20 | Ihr Motto?
Geht nicht? Gibt's nicht!
Angaben zur Vita:
- 1966 in Halle geboren
- 1982 bis 1984 Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau für Industrie
- seit 1988 Tätigkeit an verschiedenen Stellen der MLU, seit 2016 am Institut für Geschichte