Mit Schlüsselblumen befasst sich ein europaweites Citizen-Science-Projekt, dessen deutschsprachiger Teil von Sabrina Träger koordiniert wird.
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20.10.2021 in Im Fokus, Wissenschaft, Forschung

Tücken der Wahrnehmung

Daten aus Citizen-Science-Projekten sind von großem Wert für die Forschung, können aber tendenziell zu verzerrten Ergebnissen führen. Das hat eine Studie unter Beteiligung der Universität Halle gezeigt. Was bedeutet das für die Projekte? Ein Gespräch mit Ko-Autor Prof. Dr. Jonathan Chase und Dr. Sabrina Träger, die ein Citizen-Science-Projekt zu Schlüsselblumen leitet. Artikel lesen

Als einer der ersten Europäer hat Haussknecht die Ruinen der antiken Stadt Harran besucht und detailliert beschrieben. Der von ihm als ‚Tempel‘ bezeichnete Bau war aber tatsächlich die Freitagsmoschee der Stadt.
© Herbarium Haussknecht, Friedrich-Schiller-Universität Jena
30.09.2021 in Wissenschaft, Forschung

Botanikreisen im Karl-May-Stil

Seine Aufzeichnungen sind nicht nur für Pflanzenfreunde interessant: Der Apotheker Carl Haussknecht bereiste im 19. Jahrhundert zweimal den Orient. Neben einer Vielzahl an Pflanzen brachte er umfangreiche Reisetagebücher mit zurück. Sie liefern Einblicke in geschichtliche Entwicklungen, die wenig dokumentiert sind. In einem interdisziplinären Editionsprojekt der Universitäten Halle, Jena und Bamberg werden nun die in den Texten genannten Orte, Personen und Pflanzen erfasst. Artikel lesen

Katharina Markmann
© Maike Glöckner
20.04.2021 in Personalia, Neu berufen

Wie und wann Pflanzen mit Bakterien zusammenarbeiten

Hülsenfrüchte, wie Erbsen oder Bohnen, sind besonders proteinreiche Nahrungsmittel. Der hohe Proteingehalt ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels zwischen Pflanzen und Bakterien. Prof. Dr. Katharina Markmann erforscht die Grundlagen dieses Prozesses, der Knöllchensymbiose. Seit 1. April ist sie Professorin für Molekulargenetik an der Uni Halle. Artikel lesen

Die halleschen Forscher haben Teebeutel in einem chinesischen Wald vergraben.
© Stefan Trogisch
12.08.2020 in Varia, Schlussstück

Auf ewig ungebrüht

Bei der Erforschung der Folgen des Klimawandels greifen Wissenschaftler auf ungewöhnliche Werkzeuge zurück: Teebeutel. An einem weltweiten Projekt sind auch Forscher der Uni Halle beteiligt. Artikel lesen

Erich Ohmann
© Antje Ohmann-Gollnisch, Halle
16.07.2020 in Personalia

Ein "Urgestein" der Botanik: Ein Nachruf auf Erich Ohmann

Am 30. Mai 2020 verstarb im Alter von 87 Jahren der renommierte Pflanzenphysiologe Prof. Dr. Erich Ohmann. Als erster frei gewählter Direktor der Sektion Biowissenschaft und nach der friedlichen Revolution erster Dekan des Fachbereichs Biologie war er maßgeblich an der Umgestaltung der Biologie an der halleschen Universität beteiligt. Prof. Dr. Dr.-Ing. Gunnar Berg hat einen Nachruf auf ihn verfasst. Artikel lesen

Landesarchäologe Harald Meller (links) und Geologe Gregor Borg mit der Himmelsscheibe von Nebra
© Maike Glöckner
21.10.2019 in Im Fokus

Goldfieber

Forscher lösen Rätsel um die Himmelsscheibe von Nebra, die vor 20 Jahren gefunden wurde. Aber nicht nur bei dem berühmten Fund aus der Bronzezeit spielt das Edelmetall eine entscheidende Rolle. Artikel lesen

Dietrich H. Nies – hier im Labor mit Lucy Bütof – forscht seit Jahren zu dem goldbildenden Bakterium.
© Maike Glöckner
17.10.2019 in Im Fokus, Wissenschaft, Forschung

Der winzige Stein der Weisen

Das Bakterium C. metallidurans ist vor allem für seine Hartnäckigkeit bekannt: Es gedeiht in Gegenden, die mit Schwermetallen verseucht sind. In Halle interessiert sich die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dietrich H. Nies auch aus einem anderen Grund dafür: Es bildet mikroskopisch kleine Goldnuggets. Artikel lesen

Besonders bedroht von den Folgen der Übernutzung der Natur durch den Menschen und des Klimawandels gelten Korallenriffe.
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08.05.2019 in Wissenschaft, Forschung

Weltbiodiversitätsrat: Der Natur geht es schlecht

Weltweit sind bis zu einer Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Viele Ökosysteme verkümmern oder sind bereits kollabiert. Schuld daran ist vor allem der Mensch. Das ist die düstere Hauptaussage des ersten Globalen Berichts des Weltbiodiversitätsrats IPBES, der in dieser Woche vorgestellt wurde. Dabei handelt es sich um die aktuellste und umfassendste globale Bestandsaufnahme zur Artenvielfalt und Ökosystemen, an der auch mehrere Forscher der MLU beteiligt waren. Artikel lesen