21.11.2016 in Rezension, Wissenschaft

40 Jahre Polymerforschung

Erst die Vergrößerung zeigt: Viele Gegenstände, wie Displays oder Verpackungen, bestehen aus langkettigen Molekülen, den Grundbausteinen der Polymere. Die Forschung an diesen Stoffen hat in Halle eine lange Tradition. Der emeritierte Polymerforscher Prof. Dr. Goerg H. Michler gibt in seinem „Atlas of Polymer Structures“ eine zusammenfassende Übersicht über vier Jahrzehnte der Polymerforschung in Halle. Artikel lesen

17.11.2016 in Rezension, Wissenschaft

Musik auf der Empore

Eine seltene Gelegenheit bot sich am Dienstagabend im Rahmen der Reihe aula konzerte halle: Das Ensemble Nobilis um den Organisten Johannes Berger brachte die Praetorius-Orgel in der Aula des Löwengebäudes zum Klingen. Das Instrument, das in den späten 1920er Jahren erbaut wurde und nach einer Restauration seit 2007 wieder spielbar ist, war in Kombination mit Trompete und Sopran zu hören. Eine Rezension von Pascal Schliemann. Artikel lesen

14.11.2016 in Forschung, Wissenschaft

„Themen, die uns auf den Nägeln brennen“ – Forschungsstelle für Migrationsrecht eröffnet

In Anwesenheit von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff ist heute an der Universität Halle eine Forschungsstelle für Migrationsrecht eröffnet worden. Juristen verschiedener Fachbereiche arbeiten in diesem Rahmen gemeinsam an Fragen des Asyl-, Migrations-, und Aufenthaltsrechts. Wie hoch der Bedarf nach Austausch und Beratung zu Migrationsrechts-Themen derzeit ist, zeigte sich bereits bei der Eröffnungsveranstaltung. Artikel lesen

Martin S. Staege zeigt am Laptop, wie eine Melodie aussehen kann, wenn Genexpressionsdaten in Musik umgesetzt werden.
© Fotostelle UKH
17.10.2016 in Forschung, Wissenschaft

Gene zum Klingen bringen

Der hallesche Biologe Martin S. Staege kann mit Genen Musik machen. Das erinnert dann zwar vom Klang her teilweise eher an Avantgarde-Musik, aber es geht hierbei weniger um Fragen der Ästhetik, als darum, Unterschiede zwischen verschiedenen biologischen Objekten hörbar zu machen. Artikel lesen

Von links: Sam Levin, Nicole Schindler und Martin Andrzejak bei ihrer Feldstudie bei Balgstädt.
© Maike Glöckner
13.10.2016 in Forschung, Wissenschaft

Die Natur vermessen

Grillen zirpen am Waldrand, sonst ist es still im Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Neun Studierende der Uni Halle arbeiten konzentriert trotz der Mittagshitze. Es ist ihr letzter Tag im Feld, und noch ist vieles zu tun. Im Mastermodul Freilandökologie lernen die angehenden Biologen in vier Untersuchungsgebieten bei Freyburg, was es heißt, im Feld zu forschen. Artikel lesen

Tradition und Moderne: Im Tschad liegen die Ölfirmen in unmittelbarer Nähe zu den traditionellen Hütten der Bevölkerung.
© Andrea Behrends
13.10.2016 in Forschung, Wissenschaft

Erdöl: Segen und Fluch

Wenn ein Land über Ölreserven verfügt, birgt das ungeahnten Reichtum – oder? Der Tschad zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Seit 2003 wird in dem Staat in der Mitte Afrikas Öl gefördert. Die Ethnologin Andrea Behrends hat über zwölf Jahre soziale und kulturelle Veränderungen durch die Erdölförderung vor Ort untersucht. Artikel lesen

"Man wird unauffälliger, je länger man in Feld ist."
© Markus Scholz
13.10.2016 in Wissenschaft, Forschung

„Es gibt keinen Fahrplan“

Auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften wird Feldforschung betrieben. Aber wie? – Das beschreibt Prof. Dr. Georg Breidenstein gemeinsam mit zwei Kollegen im Lehrbuch „Ethnografie – die Praxis der Feldforschung“. Im Interview spricht der Erziehungswissenschaftler über die Notwendigkeit der teilnehmenden Beobachtung, über Herausforderungen und Besonderheiten der sozialwissenschaftlichen Feldforschung. Artikel lesen

Für ihre Forschung reisen die Bodenkundler in die abgelegenen Bale-Berge.
© Indrik Myneur / CC 2.0 BY
13.10.2016 in Forschung, Wissenschaft

Eiszeit in Äthiopien: Zuflucht im Hochgebirge?

Sind die Menschen in Äthiopien während der letzten großen Eiszeit vor 16.000 Jahren in die Berge geflohen? Das erforscht ein internationales Team aus Bodenkundlern, Archäologen und Biologen im neuen Projekt „The Mountain Exile Hypothesis“. Dafür reisen hallesche Bodenkundler künftig in das Sanetti-Hochplateau und untersuchen den Boden mit modernen biogeochemischen Methoden auf Jahrtausende alte Spuren von Menschen. Artikel lesen

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