Thomas Thurn-Albrecht, Ingrid Mertig und Georg Woltersdorf (v.l.) leiten am Institut für Physik drei ­Sonderforschungsbereiche.
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Forschung, Wissenschaft

Halles Physiker auf Erfolgskurs

Erfolgreicher Wissenstransfer funktioniert nur mit sehr guter Grundlagenforschung. Die betreiben an der Universität unter anderen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Physik: Dort sind nicht nur drei Sonderforschungsbereiche (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft und eine Alexander von Humboldt-Professur angesiedelt. Die Forscherinnen und Forscher sind auch international bestens vernetzt und machen regelmäßig mit Publikationen in renommierten Fachjournalen auf sich aufmerksam. Artikel lesen

Das Chemische Institut der MLU, aufgenommen am 3. September 1964 auf dem Weinberg Campus.
© UAHW, Rep.40 V, Nr. 398
26.04.2018 in Varia, Wissenschaft

Einst Weinbau, jetzt Spitzenforschung

Das Areal zwischen Heide und Saale wurde in der Vergangenheit höchst unterschiedlich genutzt. Die Flurbezeichnung „Weinberg“ entstand, weil auf diesem Gebiet seit dem 13. Jahrhundert in der Tat mehrere urkundlich belegte Weinberge lagen, deren Früchte von Bedeutung für die mittelalterliche Weinkultur waren, so dass sie der Chronist Dreyhaupt 1750 sogar mit den guten Tropfen aus dem Rheintal verglich. Artikel lesen

Hartmut Leipner (rechts) und enspring-Mitarbeiter Robert Schlegel begutachten gemeinsam eine neue Beschichtungsprobe.
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Forschung, Wissenschaft

Gründer arbeiten am perfekten Feststoffspeicher

Die Mitarbeiter der enspring GmbH auf dem Weinberg Campus sind auf der Suche nach dem optimalen Material für Kondensatoren und Li-Ion-Akkumulatoren. Sie profitieren vom guten Umfeld und auch von der wissenschaftlichen Expertise der Universität. Falk Lange, MLU-Doktorand und enspring-Gründer, will mit seiner Firma nun auch in China Fuß fassen. Und so ist die Geschichte der enspring GmbH auch die Geschichte von Grundlagenforschern, die zu international tätigen Geschäftsleuten werden. Artikel lesen

Von Anfang an dabei: Ohne Reinhard Neubert wäre der Weinberg Campus wohl nicht zu dem geworden, was er heute ist.
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Wissenschaft

„Flexibilität ist unser Vorteil“

Hightech-Standort Weinberg Campus: Auf dem Areal, das auch Herzstück des naturwissenschaftlichen Campus der Universität ist, wurde in den vergangenen 25 Jahren rund eine Milliarde Euro investiert. Die Dichte an Forschungseinrichtungen, die sich auf dem rund 134 Hektar großen Gelände angesiedelt haben, ist hoch. Dazu kommen erfolgreiche Unternehmen, die oft aus Start-ups hervorgegangen sind. Wichtige Motoren des Prozesses sind die Technologie- und Gründerzentren. Das erste öffnete 1993, der Technologiepark war geboren. Prof. Dr. Reinhard Neubert gehört zu den Wegbereitern dieser Entwicklung – als Wissenschaftler, Prorektor und nicht zuletzt als Gründer. Im Interview spricht er darüber. Artikel lesen

Jubiläum am Hightech-Standort
© Michael Deutsch
26.04.2018 in Wissenschaft, Campus

Jubiläum am Hightech-Standort

Als 1993 auf dem Weinberg Campus das erste Technologie- und Gründerzentrum eröffnet wurde, bedeutete das eine Initialzündung für die weitere Entwicklung des Areals. Die Verzahnung von universitärer und außeruniversitärer Forschung ist ein Erfolgsgeheimnis des Weinberg Campus’. Artikel lesen

Die Menschen sind verschieden. Vertreterinnen und Vertreter der Neurodiversität fordern, dem mehr Rechnung zu tragen.
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25.04.2018 in Wissenschaft, Campus, Studium und Lehre

Autismus: Neurodiversität statt Krankheit

Es waren Informationen aus erster Hand, die Studierende und andere Interessierte am Montag von Dr. Steven Kapp erhielten. Der 31-Jährige forscht an der University of Exeter in Großbritannien. Er war auf Einladung von Prof. Dr. Georg Theunissen vom Institut für Rehabilitationspädagogik gekommen, wo er über ein Thema sprach, das in der Ausbildung von Sonderpädagogen einen wichtigen Stellenwert einnimmt: Autismus. Das Besondere: Kapp tat es nicht nur als versierter Forscher, sondern auch als Betroffener. Artikel lesen

Für seine Forschung trifft sich Ralph Ludwig (links) auch immer wieder mit den führenden Intellektuellen der Kreol-Bewegung, wie Hector Poullet.
© Florence Bruneau-Ludwig
25.04.2018 in Kontext, Wissenschaft

Was ist Sprachkontaktforschung?

Sprachen entwickeln sich ständig weiter. Treffen zwei Sprachen aufeinander, interagieren sie. In einigen Fällen entstehen sogar völlig neue Sprachen, sogenannte Kreolsprachen. Wie und warum sie sich erforschen lassen und was man von ihnen lernen kann, erläutert der Romanist und Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Ralph Ludwig. Artikel lesen

Für ihr Projekt nutzen Dr. Martin Kühnel, Projektleiter Dr. Frank Grunert, Dr. Matthias Hambrock sowie Dr. Andrea Thiele (v.l.) Quellen, die zuvor aus Archiven und Bibliotheken zusammengetragen wurden.
© Michael Deutsch
23.04.2018 in Wissenschaft, Forschung

Briefe vom streitbaren Geist

Kaum ein anderer Name ist so eng mit der deutschen Frühaufklärung verbunden wie der von Christian Thomasius. Das Werk des einstigen halleschen Professors wurde in der Vergangenheit bereits umfangreich wissenschaftlich aufgearbeitet. Jetzt ist der erste Band seines Briefwechsels erschienen. Darin zeigt sich: Erst durch die Erschließung dieser Quellen werden Welt und Wesen des streitbaren Juristen plastisch. Artikel lesen

Anziehende Forschung: Der hallesche Biophysiker Prof. Dr. Jochen Balbach zeigt seiner chinesischen Kollegin Prof. Dr. Zhao-Yan Sun ein NMR-Spektroskop. Die Magnetfelder, die im Inneren der Maschine erzeugt werden, sind so stark, dass sie trotz Abschirmhülle eisenhaltige Münzen anziehen können.
© Friederike Stecklum
12.04.2018 in Wissenschaft, Forschung, Campus, Internationales

Internationale Polymerforschung: Besuch aus Fernost

Forscher des State Key Laboratory of Polymer Physics and Chemistry in Changchun, China, sind gerade zu Gast bei den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Transregio-Sonderforschungsbereichs „SFB-TRR 102: Polymere unter Zwangsbedingungen“. Dort tauschen sich die Forscher über neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Polymerforschung aus und arbeiten an gemeinsamen Forschungsvorhaben. Artikel lesen

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