Tagung der HRK zum Akkreditierungssystem

05.11.2026 von Sarah Ludwig in Campus, Hochschulpolitik
Das Akkreditierungssystem der Zukunft ist Thema einer zweitägigen Tagung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Stiftung Akkreditierungsrat, die am Donnerstag an der Uni Halle begonnen hat. Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker begrüßte die rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Aula.
Moderator Björn Müller-Bohlen diskutierte mit Ulrich Bartosch, Florian Lamert, Imke Buß und Jutta Abulawi über den Neustart im Akkreditierungssystem (von links).
Moderator Björn Müller-Bohlen diskutierte mit Ulrich Bartosch, Florian Lamert, Imke Buß und Jutta Abulawi über den Neustart im Akkreditierungssystem (von links). (Foto: Heiko Rebsch)

Zum Auftakt der Veranstaltung, die in Kooperation mit der MLU und mit Unterstützung der Stiftung Innovation in der Hochschullehre stattfindet, diskutierten Prof. Dr. Ulrich Bartosch, HRK-Vizepräsident, und die Mitglieder des Akkreditierungsrats der Länder Prof. Dr. Jutta Abulawi, Dr. Imke Buß und Florian Lamert über das Thema „Mehr Verbindlichkeit wagen: Zeit für einen mentalen Neustart im Akkreditierungssystem“.

In den sich anschließenden zahlreichen Workshops und Foren wollen die knapp 300 Vertreterinnen und Vertreter aus Hochschulen, Akkreditierungsagenturen, Wissenschaftspolitik und -verwaltung unter anderen Themen das Verhältnis von externen Prüfverfahren und hochschulinternem Qualitätsmanagement in der Hochschulbildung sowie die Grenzen nationaler Regulierung im europäischen Hochschulraum erörtern. Auch die Stärkung von wissenschaftlicher Freiheit und hochschulischer Autonomie sowie die Chancen und Risiken des Einsatzes von Künstlicher Intelligenz in Akkreditierungsverfahren werden thematisiert.

Die Ergebnisse der Tagung sollen in die geplante Evaluation des deutschen Akkreditierungswesens einfließen.

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