20 Fragen an Susann Özüyaman

22.09.2022 in Personalia, 20 Fragen
An dieser Stelle wird’s persönlich ... Den Fragebogen der „scientia halensis“ beantwortet diesmal Dr. Susann Özüyaman. Sie leitet die Abteilung Medienbearbeitung und ist Teil des Open-Science-Teams der Universitäts- und Landesbibliothek.
Susann Özüyaman - hier im Lesesaal am Hauptstandort der ULB
Susann Özüyaman - hier im Lesesaal am Hauptstandort der ULB (Foto: Markus Scholz)

1 | Warum leben Sie in der Region und nicht anderswo?
Ich habe lange und gerne in Halle gelebt, auch, weil es eine sehr grüne Stadt ist. Aus privaten Gründen wurde dann im vergangenen Jahr die Entscheidung für Weißenfels gefällt.

2 | Wenn nicht Biologin beziehungsweise Bibliothekarin, was wären Sie dann geworden?
Konkret kann ich dies nicht sagen, aber Natur- und Lebenswissenschaften fand ich immer spannend.

3 | Was war an Ihrer Ausbildungs- bzw. Studienzeit am besten?
Das Kennenlernen vieler Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen, sowohl in der Universität als auch im Studentenwohnheim!

4 | Welchen Rat fürs Überleben würden Sie Studierenden heute geben?
Gute wissenschaftliche Quellen nutzen!

5 | Wenn Sie Wissenschaftsministerin wären, was würden Sie als erstes tun?
Serviceeinrichtungen an Universitäten, wie zum Beispiel Bibliotheken, unterstützen sehr stark die Wissenschaft und sollten deshalb angemessen ausgestattet sein.

6 | Was ist für Sie die erste Aufgabe der Wissenschaft?
Fragen zu stellen und versuchen, eine Lösung zu finden. Diese aber weiterhin kritisch zu hinterfragen.

7 | Was haben Intelligenz und Menschlichkeit miteinander zu tun?
Wenn beides zusammenkommt, dann ist dies in der Regel sehr gut.

8 | Worüber ärgern Sie sich am meisten?
Intoleranz gegenüber anderen Menschen und anderen Kulturen.

9 | Was bringt Sie zum Lachen?
Situationskomik.

10 | Was schätzen Sie an Ihren Freunden?
Gegenseitiges Zuhören und obwohl man sich seltener trifft, dass es so ist, als hätte man sich erst gestern gesehen.

11 | Wo sehen Sie Ihre Stärken?
Neugierde. Immer offen Neues auszuprobieren, aber auch beharrlich zu bleiben.

12 | Was erwarten Sie von der Zukunft?
Ich bin offen für alles!

13 | Woran glauben Sie?
Das ist eine schwierige Frage.

14 | Welchen bedeutenden Menschen unserer Zeit hätten Sie gern als Gesprächspartner?
Eigentlich finde ich alltägliche Begegnungen und Gespräche mit Menschen spannender. Ein Gespräch mit Angela Merkel über ihre Erfahrungen fände ich durchaus interessant.

15 | Wer war oder ist für Sie der wichtigste Mensch in Ihrem Leben?
Meine Familie.

16 | Welchen Ort der Welt möchten Sie unbedingt kennen lernen?
Ich würde gerne einmal die Länder entlang der Seidenstraße bereisen, vielleicht ergibt sich das noch einmal.

17 | Womit verbringen Sie Ihre Freizeit am liebsten?
Wir haben seit einem Jahr einen Garten und ich probiere Verschiedenes aus: von Gemüse bis zu Stauden und diversen Obstbäumen.

18 | Was wären Ihre drei Bücher für die Insel?
Orhan Pamuk „Rot ist mein Name“, Haruko Murakami „Wilde Schafsjagd“ und ein  Krimi, im Moment lese ich sehr gerne Tana French.

19 | Wenn Sie einen Wunsch frei hätten…?
Angesichts der aktuellen Situation eine Welt ohne bewaffnete Konflikte.

20 | Ihr Motto?
Es gibt immer eine Lösung.

Aus der Vita

  • geboren 1977 in Halle
  • 1996 – 2001 Studium Biologie in Düsseldorf;
  • 2002 – 2006 Promotion Entwicklungsgenetik in Düsseldorf,
  • 2008 bis 2010 Master Bibliotheks- und Informationswissenschaften in Köln,
  • seit 2010 Fachreferentin an der ULB Sachsen-Anhalt, seit 2019 Abteilungsleiterin Medienbearbeitung an der ULB

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