Politik im Hörsaal: Journalisten im Gespräch mit Studierenden

„Es ist spannend, von euch zu hören, wie ihr die Situation vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt seht“, sagte Moritz Metz vom Deutschlandfunk-Hauptstadtstudio zu Beginn der Veranstaltung. Gemeinsam mit Katharina Hamberger und Nadine Lindner, beide Korrespondentinnen im Hauptstadtstudio, Niklas Ottersbach, Landeskorrespondent für Sachsen-Anhalt, sowie Friederike Sittler, Leiterin des Hauptstadtstudios, sprach er mit etwa 40 Studierenden des Instituts für Politikwissenschaft. Im Mittelpunkt standen politische Information, journalistische Arbeit und Erwartungen an den Politikpodcast. Dessen Thema in diesem Jahr lautet: „Das Recht des Stärkeren: Wie Machthaber die Welt neu ordnen“.
Ausgehend von der Frage, wie junge Menschen politische Informationen nutzen, entwickelte sich ein Gespräch über die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die Journalistinnen und Journalisten fragten, ob sich die Studierenden bereits mit den Wahlprogrammen beschäftigt haben, wie politisch engagiert sie sind und ob sie bei ihrer Wahlentscheidung strategisch denken – auch mit Blick auf die aktuellen Umfragewerte.
Deutlich wurde, dass die anstehende Wahl für viele Studierende mit Fragen nach Studienbedingungen, gesellschaftlichem Zusammenhalt und persönlicher Zukunft verbunden ist. Einige berichteten von Unsicherheit, andere von Solidarität innerhalb der Studierendenschaft. Zugleich ging es darum, welche politischen Antworten auf diese Entwicklungen möglich sind und welche Rolle Medien bei der Einordnung spielen.
Die Journalistinnen und Journalisten gaben zudem Einblicke in den Alltag einer politischen Redaktion. Friederike Sittler betonte zum Abschluss, wie wichtig Rückmeldungen für die redaktionelle Arbeit seien. Der Austausch war ein Vorgespräch für die Live-Aufzeichnung des Deutschlandfunk-Politikpodcasts am Abend im Neuen Theater in Halle. Zu hören ist die Folge ab dem 15. Mai.