Ministerin Weidinger gratuliert Nachwuchsjuristen

„Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zu diesem wichtigen Schritt“, sagte Ministerin Franziska Weidinger. „Gerade in diesen Zeiten braucht unser Rechtsstaat Menschen, die mit Verstand, Haltung und Herz Verantwortung übernehmen. Das Jurastudium ist nicht nur eine anspruchsvolle Ausbildung, sondern zugleich Grundlage dafür, künftig Gerechtigkeit zu sichern, Vertrauen zu stärken und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu garantieren.“ Unter dem Titel „Juristische Berufsethik und die Verantwortung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt“ stand auch der anschließende Festvortrag von Ursula Mertens, Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Naumburg.
Insgesamt 190 Frauen und Männer haben seit Juli 2025 an der MLU die Erste juristische Staatsprüfung abgelegt, der ein Referendariat und die Zweite juristische Staatsprüfung folgen. Die Ergebnisse bezeichnete Weidinger als Beleg für die sehr gute juristische Ausbildung an der Universität Halle. Drei der Absolvent*innen erreichten die in der Juristenausbildung seltene Bestnote „sehr gut“, Das beste Prüfungsergebnis hat eine Gesamtpunktzahl von 14,68 Punkten. 23 Absolvent*innen schlossen mit „gut“ und 74 mit „vollbefriedigend“ ab.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden zudem die Zeugnisse an die Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiengangs Medizin – Ethik – Recht übergeben. Darüber hinaus wurden mehrere Preise verliehen. Dr. Felix Beuth erhielt für seine mit summa cum laude bewertete Dissertation „Das Kollektiv und sein Repräsentant. Zum rechtlichen Verhältnis von Verband und Verbraucher:innen bei der Verbandsabhilfeklage“ den Promotionspreis des Freundeskreises der Juristischen Fakultät, gestiftet von der Kanzlei Flöther und Wissing.
Der Preis für die beste Schwerpunktbereichsarbeit wurde an Anna Pauline Barfels verliehen. Der Titel ihrer Arbeit: „Haftet der Kommanditist einer insolventen KG auch für Masseverbindlichkeiten aus deren Insolvenzverfahren - und wenn ja, für alle? (BGH NZI 2021, 440)". Gestiftet wurde der Preis von der Rechtsanwaltskanzlei Frank Schröder.




