Corona: Uni startet Impfungen für Beschäftigte

09.06.2021 von Katrin Löwe in Campus
Seit heute gibt es ein zusätzliches Angebot der Universität im Kampf gegen die Corona-Pandemie: Der Betriebsärztliche Dienst führt nun für Beschäftigte ebenfalls Erstimpfungen durch. Zum Auftakt ließen sich die Prorektorin für Personalentwicklung und Struktur Prof. Dr. Johanna Mierendorff und Kanzler Markus Leber schützen.
Prorektorin Johanna Mierendorff (links) im Beratungsgespräch mit Betriebsärztin Octavia Buchspies.
Prorektorin Johanna Mierendorff (links) im Beratungsgespräch mit Betriebsärztin Octavia Buchspies. (Foto: Markus Scholz)

Der entscheidende Part, die Spritze in den Oberarm, war schnell vorbei und wurde von Kanzler Markus Leber mit einem überraschten „War’s das schon?“ kommentiert. Leber und Prorektorin Johanna Mierendorff waren die ersten von mehr als 60 MLU-Beschäftigten, die am Mittwoch die Covid-19-Impfung durch den Betriebsärztlichen Dienst erhalten haben. „Ich bin froh, dass wir dieses zusätzliche Angebot bieten können. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten können hier nicht alle Beschäftigten geimpft werden, aber wir ergänzen damit das Impfsystem insgesamt“, sagte Leber. Für das Rektorat und auch den Betriebsärztlichen Dienst sei von Beginn der bundesweiten Impfungen an klar gewesen, dass eine eigene Impfstation für Beschäftigte eröffnet werden soll, sobald dies möglich ist. Seit dieser Woche werden bundesweit auch Betriebsärzte mit Impfstoff beliefert. Der Betriebsärztliche Dienst habe zunächst 16 von 17 bestellten Fläschchen des Impfstoffs von Biontech/Pfizer erhalten, sagte dessen Leiterin Ulrike Jendrezok, 18 weitere seien bestellt. Aus jedem können sechs Impfdosen generiert werden. Bei der ersten Terminvergabe am vergangenen Freitag sei von 8 bis 13 Uhr ein Anruf nach dem anderen eingegangen, so Jendrezok.

„Ich muss sagen, die Organisation hat wirklich super geklappt!“, sagte Mierendorff am Mittwoch. Genutzt wird für die Impfungen ein Bereich im Lehrgebäude in der Ernst-Grube-Straße, der bisher als Impfzentrum für die Universitätsmedizin diente, so Leber. Nachdem der Betriebsärztliche Dienst die Impfungen in der Universitätsmedizin unterstützt habe, stelle die Unimedizin jetzt die Räume für die Impfung der MLU-Beschäftigten zur Verfügung – zunächst bis September. Geimpft werden zunächst bevorzugt Beschäftigte aus Arbeitsbereichen mit besonders intensiven Personenkontakten, ab 14. Juni stehen die Termine für alle Beschäftigten der Universität offen. Vereinbart werden können sie telefonisch, Informationen dazu, auch zur Zweitimpfung, gibt es auf den Seiten des Betriebsärztlichen Dienstes.

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